Seelower Tafel offiziell eröffnet

Nach neun Monaten Pause wurde am Mittwoch die neue Seelower Tafel, die künftig nicht mehr Brotkorb heißt, wiedereröffnet. Mit einem Empfang in den sanierten Räumlichkeiten wurde den Unterstützern aus Politik und Gesellschaft gedankt. Künftig wird die Tafel nicht mehr von der Frankfurter Arbeitsloseninitiative, sondern von der Volkssolidarität betrieben. Petra Schneider, die Geschäftsführerin des Verbandsbereichs Oderland, betonte, dass die Volkssolidarität, mit dem Aufbau einer von ihr betriebenen Tafel, Neuland betreten habe. Unterstützung gab es im gesamten Prozess der Anerkennung als Tafel durch den Dachverband der Deutschen Tafeln durch die Tafel in Bernau. Schneider dankte allen Beteiligten, die über die Monate alles in Bewegung setzten, diese Einrichtung wieder zu beleben.

Für die Instandsetzung der Räumlichkeiten kam die Seelower Wohnungsbaugesellschaft auf, die hier 30.000 Euro investierte und unter anderem den Fußboden und die sanitären Anlagen erneuerte. Von einer Strausberger Firma gab es Unterstützung bei der Beschaffung der Einrichtung, zu der auch die Kühlregale gehören. Über Lottomittel wurde ein Kühlfahrzeug, für den Transport der Lebensmittel, finanziert.

Ab sofort soll die Tafel nicht nur an Dienstagen oder Freitagen geöffnet sein, sondern auch am Mittwoch.  Der Mittwoch konzentriert sich künftig auf Sozialberatungen.

Für die Volkssolidarität gab es viele mutmachende Worte. Es sprachen Bürgermeister Jörg Schröder, der kurz nach der Schließung eine Arbeitsgruppe bildete und ein Vertreter des Landesverbandes der Tafeln in Brandenburg, der statt Blumen einen Umschlag zur Unterstützung mitbrachte.

Foto: MeinSeelow | Alex Lehmann